Schleichwerbung

Heute morgen war ich kurz im kleinen Biolädchen um die Ecke. Brötchen holen, Toastbrot war alle.
Da stand ich dann (wie immer) vor deren Brötchen-Auslage und grübelte mit zusammengekniffenen Augen, welche jetzt nochmal ohne Butter und Milch waren…

Die nette Verkäuferin half dann, als ich sagte: „Ich such was ohne Milch und Butter“ und fragte, ob ich an einer Intoleranz leide.

„Nein,“ sagte ich „bin Veganer.“

Daraufhin kamen wir ins Gespräch. Sie habe eine Intoleranz gegen Milch und Fleisch und könne also gleich vegan, meinte sie. Dann haben wir über Rüdiger Dahlke und „Peace Food“ geredet und ich empfahl ihr mit (hoffentlich) strahlenden Augen „vegan for fit“ von Attila Hildmann als Einstieg, weil sie meinte, sie habe ja auch Familie und so…

Sie wollte sich danach umsehen. Werde sie nächstes Mal danach fragen und würde ihr auch mein Buch mal vorbeibringen, damit sie mal reingucken kann.

Wäre doch schön, wenn ich sie überzeugen könnte, dass vegan superlecker sein kann, oder?
(Sie klang eher als sei das für sie eine Last.)

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8 Gedanken zu „Schleichwerbung

  1. das ist ja super! genauso soll es sein. schleichwerbung vom feinsten! gut gemacht!!! 🙂
    verzicht ist für mich bisher tatsächlich der pizzakäse, muss aber ehrlicherweise gestehen, ich hab auch den arsch noch nicht hochbekommen um mir einen veganen zu bestellen. hui, jetzt aber schnell liebe subs!

  2. Das hatte ich auch schon mal, in der Buchhandlung von deiner Tante. Bei einem Stöberabend gibt es ja immer ein vegetarisches Buffet und ich habe nach etwas veganem gesucht und eine Mitarbeiterin gefragt. Worauf sie mir ganz bedrückt erzählte, dass sie keine Milchprodukte mehr essen darf. Ich habe ihr dann auch gleich aufmunternd erzählt, dass das gar nicht schlimm wäre und ihr von veganen Kochbüchern und dem Laden in Braunschweig erzählt.
    Rede über das Thema auch viel mit meiner Schwester (McDonalds- und Pizza-Fan). Zuerst machte sie mir heute am Telefon einen Vortrag, dass ich nicht immer predigen soll und dann erzählte sie mir, dass sie auch schon überlegt zumindest eine vegetarische Lebensweise auszuprobieren. 😉
    Da hat das „predigen“ wohl doch was gebracht. 🙂

  3. Verzicht kann eine Balstung sein,vor allem wenn Du Dich nicht freiwillig entscheidest, sondern gezwungen bist. Das ist der große Unterschied. Ich spreche aus Erfahrung. Und predigende Leute…oje. Aber ich habe Respekt vor Leuten, die anders essen und das für sich tun, ohne andere zu verurteilen. Leben und leben lassen… 🙂

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