Veganes Raclette?

Zu Weihnachten ist es in meiner Familie so lange ich mich erinnern kann Tradition, dass wir keinen üppigen Braten, keine arme Gans, sondern gemütliches Raclette gemacht haben.
Zum Glück!

Denn als ich mit ca. 13/14 Vegetarierin wurde, zog meine liebe Ma mit und tat es mir gleich. Als ich diesen Sommer beschloss, dass ich vegan leben möchte, tat sie es – zu meinem großen Erstaunen und zu meiner Freude- wieder.
So toll!!!

Also kommen meine Eltern mich in diesem Jahr besuchen (ich kann ja nicht mehr weg, weil ich jetzt mit den Katzen alleine bin und hier leider niemanden habe, der die zwei Knuffel mal versorgen könnte…) – und es wird ein veganes Raclette geben!!
So viel ist klar.

Jetzt die große Frage: Welchen Käse nimmt man dafür?

Beim „V“eltenbummler habe ich schon einen tollen Blogeintrag gefunden. Er schreibt, dass es am leckersten sei mit Wilmersburger Scheiben (nicht Pizzaschmelz, der wird hart!) oder mit Jeezini (alle Sorten). Wilmersburger gibt es ja nun auch in vielen Varianten. Ich denke also, dass ich von beiden Käsemarken ein paar Sorten besorgen werde. (Gibt es zum Beispiel im „Vegan Wonderland„).

Auf Facebook erfuhr ich, dass man auch „Hefeschmelz“ selbst herstellen kann. Katja Kaminski wurde da als Tipp in den Raum geworfen. Hat sonst jemand ein gutes Rezept für Hefeschmelz, das er mir schicken könnte? Ich will eigentlich nicht nur dafür ein Kochbuch kaufen…

Ansonsten kommt in die Pfännchen, was wir immer hatten.
Hier mal meine ganz persönliche Liste… die wird in den nächsten Tagen vermutlich noch wachsen, Ihr dürft auch gerne noch Tipps geben:

– frische Champignons
– Paprika
– Tomate
– Brokkoli
– Zwiebel/Knofi
– Mais
– Ananas
– Saure Gürkchen
– Perlzwiebeln
– Zucchini

Und dazu natürlich leckere Bio-Pellkartoffeln. Mmmmh!!! 🙂
Oh, ich freu‘ mich schon so!

In der Weihnachtsbäckerei…

So. Heute habe ich den ganzen Tag zugebracht mit einem Flöten-Kauf-Termin mit Schüler-Eltern, danach Wäschen und Wohnungsputz und Einkauf.

Und zwar habe ich vor allem Zutaten eingekauft zum Backen.
Morgen geht es rund.

Mindestens zwei Sorten Plätzchen möchte ich machen.
Zimtsterne, Lebkuchenkringel, Vanillekipferl oder diese oder Mohnkipferl, Kokosmakronen, Mandelcookies… stehen zur Auswahl.

Bin gespannt, was es wird.

Außerdem habe ich heute im Supermarkt entdeckt, dass diese Spekulatius vegan zu sein scheinen und gleich drei Packungen für meine Weihnachtsfeiern in den Musikschulen nächste Woche gekauft.

Rezept-Sammlung Weihnachtsplätzchen

So langsam tauchen sie auf, die veganen Lieblings-Keks-Rezepte.
Ich trage hier mal so zusammen, was mir gefällt:

– Rapunzel Vanille-Cashew-Kipferl (würde ich ohne Schoko machen)

– Zimtsterne (laut Subs müssen mehr Haselnüsse rein)

Lebkuchenkringel

Aprikosen-Schoko-Stangen

Kokos-Nuss-Makronen (dafür braucht man allerdings Kokoszucker… ob es den irgendwo im Laden gibt?)

Einfache Weihnachtskekse mit Molasse

Noch ein Kokos-Maronen-Rezept, mit und ohne Schoko

Haselnuss- und Mandel-Cookies

Am Wochenende will ich unbedingt backen! 🙂
Wer noch weitere Empfehlungen (bitte nur ausprobierte Rezepte!) hat – die nehme ich dankbar an! 🙂

Rezepte für vegane Weihnachtsplätzchen?

Jetzt brauche ich mal Eure Hilfe!

Wer kennt ein schönes Plätzchenrezept, das er schon ausprobiert hat und das super schmeckt und leicht gelingt?

Ich würde gerne nächstes Wochenende backen, weil ich in der darauffolgenden Woche mit meinen Schülern kleine Weihnachtsfeiern habe. Und deren Plätzchen kann ich ja jetzt nicht mehr essen- viel lieber möchte ich sie überzeugen, dass vegane Plätzchen auch lecker sein können.
😉

Ich könnte auf jeden Fall schonmal die Haselnuss- und Mandelcookies machen.
Aber besonders weihnachtlich sind die natürlich nicht.

Bitte verratet mir nur Rezepte, die Ihr schon getestet habt. Googlen kann ich ja selber. 😉

Bin gespannt!!

Provamel Haselnuss-Drink

Davon wollte ich Euch noch erzählen:
Auch ich gehörte zu den 500 Auserwählten, die die Provamel Haselnussmilch „Haselnuss-Drink“ testen durften.

haselnussmilch

Ich fand den Drink sehr lecker. Vor allem kalt.
In heiss (in meinem geliebten Latte Macchiato) machte er sich nicht ganz so gut.
Schäumt nicht so gut wie die Mandelmilch (und die fand ich bisher in der Provamel-Version am besten!) und ist mir etwas zu süss (mit Agavendicksaft gesüsst).

Meinetwegen könnte man die Süsse sogar ganz weglassen.
Oder jedenfalls stark reduzieren…

Heute auf meinem Teller #04: Challenger Frühstück!

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Vor ein paar Tagen hat meine Ma mir überraschenderweise vorzeitig mein Weihnachtsgeschenk geschickt. Ich war sooo neugierig auf das „Vegan for fit“ – Buch von Attila Hildmann.
Ist ja sozusagen wörtlich „in aller Munde“ im Moment.

Ich will zwar die „Challenge“ nicht mitmachen, (bin ja schon vegan und abnehmen muss ich auch nicht unbedingt… das tue ich sowieso automatisch, seidem ich mich vegan ernähre…) aber die Rezepte klingen so toll, dass ich dachte, als „normales“ Vegan-Kochbuch sei es bestimmt auch geeignet.

Heute habe ich das erste Rezept ausprobiert. Ist ja Sonntag und da habe ich mal eines der üppigeren Frühstücks-Rezepte ausprobiert, das „Challenger Frühstück“.

WOW! WOW! WOW!
Leute, war das lecker!!!!
Unglaublich!

Drin sind im Wesentlichen: Tofu weiss, Räuchertofu, Süsskartoffel.
Und soll ich was sagen: Es erinnert stark an Rührei mit Speck und Bratkartoffeln.
Aber das hier schmeckt sogar noch viiiiel besser!!

Jetzt juckt es mir ja in den Fingern, direkt das nächste Rezept zu testen…
Aber heute abend esse ich erstmal den Rest der Thai-Kokos-Currysuppe, die ich gestern wieder gekocht habe (mache ich jetzt öfter, ich liebe sie!).

Veganer Wein im TEMMA.

Heute habe ich endlich im TEMMA (Bioladen/ REWE Ableger) hier in Düsseldorf-Benrath zwei vegane Weine gekauft. Beide unter 10 Euro. Den linken auf dem Foto habe ich heute mit einer lieben Freundin „getestet“. Er war superlecker.
Yeah!


„Le Torri del Falco“ Rosso del Falco, IGT Toscana, 2009, LOACKER
http://www.loacker.net/

Das Tollste war aber: Ich stand im TEMMA und war etwas verzweifelt vor dem Weinregal, weil man da nichts auf Anhieb findet, da kam eine ältere Dame dazu mit einer Liste in der Hand, die offenbar auch etwas suchte. Ich guckte etwas genauer hin und sah farbige Balken auf der Liste. Ja. Das war MEINE Liste. Die TEMMA Liste der veganen Weine!!
Wow!
Ich fragte sie, ob sie etwa auch nach veganen Weinen suche. Ja. Richtig!! 🙂
Ihre Kinder würden den auch trinken.

Sie war allerdings etwas besser situiert als ich, denke ich. Und kaufte einen schicken Franzen für 19 Euro oder sowas.
Werde ich mir für den nächsten besonderen Anlass merken. Die Flasche sah sehr schick aus.

Ich habe mir erstmal diese beiden „Trinkweine“ gegönnt. Einen extra für den Besuch von W. heute abend.
Und der war wirklich ein Glücksgriff. Hervorragend.

Über den Spanier werde ich Euch dann noch berichten.

veganfach 2012

Kurze Anmerkung: Letzten Samstag war ich übrigens mit meiner Ma und Denise (einer ehemaligen Kollegin meiner Ma) auf der „veganfach“ Messe in Essen.

Ich habe dort weder fotografiert noch hier einen Bericht darüber geschrieben, da es mir an dem Tag überhaupt nicht gut ging.
Hatte eine fette Erkältung und lag auch am Sonntag den ganzen Tag mit Fieber im Bett.
Wäre ich nicht mit den beiden dort verabredet gewesen, wäre ich wahrscheinlich auch nicht hingefahren.

Dennoch möchte ich das hier „tagebuchmäßig“ kurz festhalten.

Ich konnte den Tag nicht wirklich genießen, aber ich glaube, die Messe war schon schön.
Viele nette Leute, bekannte und unbekannte Aussteller. Essen, Geräte, Kleidung, Bücher und einige Vorträge (über die ich gerne im Vorfeld informiert gewesen wäre, am besten mit Zeitplan).

Ich hatte einige Kritikpunkte, aber die habe ich der „veganen Gesellschaft“ schon auf Facebook mitgeteilt. Mein Kommentar verschwand zwar auf mysteriöse Art und Weise, aber egal.

Ich werde die nächste veganfach jedenfalls gerne wieder besuchen.

Ach, eines noch, was mir extrem aufgefallen ist:
Es scheint zwei, nein drei „Lager“ der Veganer zu geben:

Zum einen die „Emo“-Veganer, ich nenne die so, weil sie oft wie typische „Emos“ aussehen. Oder wahlweise wie schrille Manga-Figuren. Das sind 15-25-jährige Youngster, die es unglaublich angesagt finden, vegan zu leben. Je schriller, desto besser. Gerne auch mit wasserstoffgebleichten, schwarzen oder pink gefärbten Haaren und möglichst vielen Tattoos. Sie stehen auf vegane „Ersatzprodukte“ und bunte Törtchen.
Nicht so meine Welt.

Dann auf der anderen Seite, die Ober-Ökos. Meist jenseits der 45. Alte Schule. Vermutlich 90% Rohköstler. Hardcore. Schiefe Blicke in Richtung meiner Lederschuhe, die ich nicht wegwerfe, sondern noch auftrage. So ungefähr.
Hier muss alles 100% bio sein und wer nicht mitmacht, wird eben beäugt.

Und dann solche wie meine Ma, Denise und mich. Würde ich jetzt mal als „Normalos“ bezeichnen, die einfach gesund leben und Tieren durch ihren Lebensstil Leid ersparen wollen, ohne dabei militant aufklären zu wollen, einfach nur für sich selbst ihr Ding durchziehen möchten, dabei bestimmt noch viele „Fehler“ machen, es aber so gut versuchen wie sie es eben schaffen.
Die waren aber auf der Messe eher die Minderheit. Fand ich.

Ich hoffe, es ist deutlich, dass ich total übertreibe. Aber in die Richtung geht es schon! 😉

Welcher Typ seid Ihr?

Rezept: Thai Rote Linsen – Curry – Suppe

Ich bin verliebt! Aber sowas von!!!
Und zwar in eine Suppe!
Ich könnte sie einfach jeden Tag essen. Habe sowieso gerade eine Suppen-Phase, das muss wohl am Herbst liegen.

Suppen wärmen einfach so wunderbar von innen.
Und diese hier ganz besonders.
Sie ist nämlich schön scharf.

Und soooo lecker.

Und Schuld daran ist Katharina von „Ab jetzt vegan„.
Sie hatte das Rezept hier gepostet und seitdem lässt die Suppe mich nicht in Ruhe.
Ich habe sie schon zweimal gekocht. Man kann sie gut über Nacht aufheben und am nächsten Tag nochmal verlängern.

Sooo lecker, sagte ich das schon?? 🙂

Die kommt auf jeden Fall in mein Alltags-Kochbuch. Könnte ich wirklich sehr oft essen. Hach.

Hier ist das Rezept:

[Foto und Rezept: Mit freundlicher Genehmigung von www.ab-jetzt-vegan.de]

 

Thai „Rote Linsen – Kokos – Curry – Suppe“ (vegan)

Zutaten für 2 – 3 Personen:

2 EL Öl
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1 TL geschrotener Koriander
1 TL Chilipulver (lieber sparsam und dann nachwürzen)
1 TL Curry
1 TL Kurkuma
175 g Rote Linsen
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
300 – 400 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:

1. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel und den Knoblauch andünsten.

2. Gewürze hinzugeben, kürz anrösten und danach die Linsen mit in den Topf geben. Gut umrühren!

3. Mit Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen.

4. Für ca. 15 Minuten köcheln lassen bis die Linsen gar sind und immer wieder gut umrühren.

Fertig!

Sie schmeckt noch besser, wenn sie gut durchgezogen ist. Auch noch am nächsten Tag.
🙂

TIPP: Wem die Suppe zu dickflüssig ist, einfach mit Gemüsebrühe aufgießen!

Danke an Katharina für diese großartige Bereicherung meines veganen Speiseplanes! 🙂